Recherche und Online: Welche Rechechemöglichkeiten bietet das Internet? Was ist das Deep Web? Was ist Twitter und Facebook und wie nutze ich diese Tools zu Recherchezwecken? Wie blogge ich - und welche Blogs eignen sich als Recherchemittel? Wie unterscheidet sich der Online von Print und wie verändert das Web 2.0 den Journalismus? Tina Groll bietet für Medienschaffende Vorträge, Workshops und Seminare an, darunter auch reine Frauenkurse.
Online-Reputation-Management, Selbstvermarktung und Jobsuche mit dem Web2.0: Twitter, Facebook, Blog - das Netz bietet mittlerweile zahlreiche Tools, um Informationen zu veröffentlichen. Aber nicht jede Information wird auch gefunden und nicht jede Information soll überhaupt gefunden werden. Wie Freiberufler und kleine Unternehmen im Internet zur Marke werden, ihre Zielgruppe besser erreichen, was beim Online-Reputation-Management zu beachten ist und wie man mit dem Netz den passenden Job findet, ist kein Geheimnis. Wer die Werkzeuge des Netz gut kennt und für sich entspannt zu nutzwen weiß, kann seiner Karriere einen Anschub geben. Tina Groll bietet Trainings für Interessierte an, darunter auch reine Frauenkurse.
Gendersensibler Journalismus: Frauen werden von den MedienmacherInnen als RezipientInnen entdeckt. Gerade Print- und Onlinemedien profitieren von ihren Rezipientinnen - wirtschaftlich. Nicht nur richtet sich ein Großteil aller Medienprodukte an Frauen, sie treffen in den meisten Haushalten auch die Entscheidung darüber, welche Medien genutzt werden. Frauen wollen Medienprodukte, die sich auf ihren Lebenszusammenhang beziehen. Und zwar nicht nur solche, die tradierte Geschlechterrollen verfestigen, wie es ein Großteil der Frauenzeitschriften tut. Frauen wollen anspruchsvollen Qualitätsjournalismus - der lebensnah und nicht langweilig daherkommt. So belegen Studien, dass lokale und regionale Tageszeitungen im Durchschnitt von ihren Leserinnen häufiger und länger genutzt werden. Denn sie beziehen sich auf den unmittelbaren Lebenszusammenhang der LeserInnen. Dagegen fallen die überregionalen Qualitätszeitungen bei den Frauen ab - sie werden weniger von den Frauen genutzt. Doch noch immer werden die meisten Zeitungen an den Frauen vorbeigeschrieben.
Doch wie sehen gendersensible Medieinhalte aus? Wie gelingt es, Qualitätsjournalismus zu machen und den Lebenszusammenhang von RezipientInnen anzusprechen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Diplom-Journalistin Tina Groll in ihren Vorträgen und Seminaren zum Thema.
Zur Berufssituation von Medienschaffenden: Der Frauenanteil im Journalismus steigt - längst ist die Medienbranche keine reine Männerdomäne mehr. Aber eine Frauendomäne ist sie eben auch nicht. Die Feminisierung des Journalismus hat leider nicht nur positive Auswirkungen. Mit dem erhöhten Frauenanteil setzen sich im Journalismus auch "weibliche" Standards durch. Und lassen sich Tendenzen feststellen, die schon bei der Feminisierung anderer Berufe beobachtet wurden: Sinkende Löhne, sinkendes Prestige, sinkende Jobsicherheit. Wie geht es den JournalistInnen in Deutschland, wo unterscheiden sich Männer und Frauen in ihrem Berufsverständnis und welche Auswirkungen hat das auf die Medieninhalte. Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich die Diplom-Journalistin in ihren Vorträgen und Seminaren.
Feminis heute - alles Alpha? Als Vertreterin der Generation "Alpha-Mädchen" hat sich Tina Groll intensiv mit Feminismus und feministischen Theorien auseinandergesetzt - auch kritisch mit den selbst ernannten Alpha-Mädchen. Wie viel Naivität ist nötig, um sich von den "Übermüttern des Feminismus" loszusagen? Darüber diskutiert die junge Journalistin auf zahlreichen Podiumsdiskussionen.